Steakhouse – Zur alten Schmiede – in Lüneburg

Ein schöner und gemütlicher Abend zu zweit sollte es werden. Wir suchten ein lauschiges und ruhiges Restaurant für unseren gemeinsamen Abend. Nach einem Rundgang durch die Lüneburger Gassen sind wir dann am späten Abend im Steakhouse – Zur alten Schmiede – in der Bardowicker Strasse eingekehrt.

Nicht alles ist Gold was glänzt

Von außen hatten wir ein paar leere Tische für zwei Personen entdeckt und die Speisekarte im Aushang versprach leckeres Essen. Wir entschlossen uns hier zu bleiben. Im Eingangsbereich wurde uns allerdings mitgeteilt das die von uns erspähten Plätze „geschlossen“ bleiben. Hier hätten wir bereits kehrt machen sollen, wir taten es nicht und es kam noch besser.

Wir bekamen einen ungemütlicheren Tisch für vier Personen zugeteilt, mitten im Durchgangsverkehr der Kellner. Da wir „unangemeldet“ kamen und der Tisch gerade erst freigeworden war, war dieser noch nicht für neue Kunden eingedeckt. Was auch den ganzen Abend zu Unannehmlichkeiten führte. Zunächst bekamen wir die Speisekarte und als wir uns nach 10 Minuten einig waren was wir bestellen wollten kam auch eine Vase mit Blumen und eine Kerze die nach einigen Minuten ausgebrannt war. Da, die Hängelampe eh wie ein Scheinwerfer auf den Tisch strahlte war es sowieso überflüssig eine Kerze hinzustellen.

Vorgebeugt, wie ich es zum unterhalten tat, wir wollten uns ja in Ruhe unterhalten, wurde mein Kopf so was von heiß durch den Strahler das es unangenehm wurde. Einen Dimmer gibt es am Tisch leider nicht. Nach 15 Minuten holten wir uns den Salat am Buffet und setzten uns wieder an den Tisch. Die Kellner rannte zwar ständig an uns vorbei, aber das wir immer noch kein Gedeck hatten und ohne Besteck dort saßen, sah keiner von selbst und so stand der Salat nun unberührt vor uns. Die Junge Bedienung gab sich alle Mühe uns etwa Wohlgefühl zu vermitteln aber sah auch nicht, dass uns eine Gabel fehlte.

Als dann endlich nach weiteren geschlagenen 45 Minuten unser Essen kam, passierte das, was ich erwartet hatte. Der Kellner A..y stellte uns die Teller auf den Tisch und ging. Wir hatten immer noch kein Besteck! Hätte meine Frau nichts gesagt, ich wäre wohl aufgestanden und gegangen. Nun gut, nach einer Aufforderung brachte man uns die Bestecke und nach weiteren 5 Minuten bekamen wir Servietten mit dem Spruch: „Damit Sie sich sauber machen können“! Hallo, sind wir dreckig?

Das erste Stück, dass meine Frau von Ihrem überbackenen Hännchenbrustfilet abschnitt brachte ein etwa 20 cm langes Haar zutage. Mir schwillte nun echt die Halsschlagader an. Mein 300gr Grill-Teller, wobei das argentinische Hüftsteck wirklich gut war, waren Putenbrust und Scheinefilet so was von durch und das gesamte Essen von mit noch dazu lauwarm. Die Steckhouse Pommes waren schön lecker versalzen. Nach dem Essen ließ ich mir sogleich die Rechnung bringen! Der Preis für ein gutes Essen mit 32,50 Euro wäre in Ordnung, wenn alles irgendwo gestimmt hätte.

Ich gab dennoch 35 Euro rund und dachte das Trinkgeld würde an die Bedienung der jungen Dame gehen. Aber auf der Quittung stand A..y, der nach dem Trinkgeld plötzlich wie verwandelt war. Freundlich noch zur Tür kam um uns zu verabschieden. Was 2,50 Euro doch ausmachen. Eventuell ist hier die Adresse wo man beim betreten schon ankündigen sollte: „Ich gebe 5 Euro Trinkgeld“.


Erneut getestet

Wie bereits versprochen sind wir erneut zu viert dort eingekehrt und haben zum Glück ein völlig anderes Lokal vorgefunden. Die Bedienung ist richtig auf Zack gewesen, gut drauf und hat jeden Spaß mitgemacht. Das hat sich natürlich auch im Trinkgeld widergespiegelt. Das Essen kam recht schnell, wenn man bedenkt, dass das Lokal rappel voll war. Die Qualität der Speisen ist zu dem damaligen Test überhaupt nicht zu vergleichen. Erneut getestet und für TOP befunden!

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Der Autor Restauranttester
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