Mandal

mandal suednorwegen 2002 Marco Bockelmann
(c) MaBoXer

Am südlichsten Punkt Norwegens, wo die Sonne länger und stärker scheint als im anderen Staatsgebiet, liegt die Stadt Mandal. Mit dem Auto erreicht man es aus Kristiansand in nur einer Dreiviertelstunde. Die Prägung des Ortsbilds ist schon erstaunlich stark an Holland orientiert – dies aufgrund der niederländischen Dominanz im Holzhandel und Ansiedelung deren Landsleute als Fischer und Flößer vor langer Zeit. Man kann erahnen, dass auch heute noch Mandal als Anglerparadies gilt. Auch der Schiffsbau wurde zu einem wichtigen Faktor an diesem Fleckchen Erde, welches von Mutter Natur an seiner Küste vorwiegend mit Sandstränden beschenkt wurde. Es grenzt aber auch an einen Fluss, dem Mandalselva. Das erweitert das Spektrum an natürlicher Schönheit des Umlands um ein weiteres.

Geschützte Schönheit: Mandals Stadtzentrum

Ihr Zentrum vereint nicht weniger als 650 denkmalgeschützte Häuser, die auch dem Rest der Bebauung den holländische Stil vorgab: Weiß oder zumindest freundlich hell, die typische Vertäfelung der Häuschen, Gehwege aus Pflastersteinen, Fenstersprossen. Immer wieder findet sich zudem natürlich sattes Grün oder eine bunte Blütenpracht im Blickfeld. Die Mandal Kirche aus dem Jahr 1821 mit 1200 Sitzplätzen ist Norwegens größte Holzkirche. Eine kleinere Kirche aus dem 17. Jahrhundert kann ebenfalls besichtigt werden. Eine ehemalige Residenz steht heute Besuchern zur Verfügung und bietet häufig einen ehrwürdigen Rahmen für Ausstellungen oder bloße Cafebesuche im Sommer. Im städtischen Museum finden immer wieder besondere Präsentationen von Künstlern statt. Hotels und Pensionen unterschiedlicher Naturelle ergänzen die Angebote an Ferienwohnungen und -häuser in der Region. Einen sehr hohen Beliebtheitsgrad weisen auch die hochwertigen Campingplätze und Hütten auf. Das Sandnes-Camping, direkt am Fluss gelegen, ist mit den anliegenden Wanderwegen und Leihbooten auch für Touristen aus dem Umfeld interessant und gerne besucht.

Baden und Angeln in Mandal

Der Sandstrand, Furulunden genannt, ist natürlich das Ziel für typische Badeurlaube vom Allerfeinsten: Man findet auch in der Hochsaison keine überfüllten Strände mit Menschenmassen oder einem sich selbst überlassenen Umfeld. Auch wenn es kühler wird dienen die Strände der Erholung und Anregung. Dieser helle und schöne Sand aber war einst Anlass zur Bepflanzung mit Bäumen zum Schutz und so findet man das eher ungewöhnliche Bildnis eines am Sandstrand grenzenden Waldes vor – die Natur akzeptierte diesen eher ungewöhnlichen „Eingriff“ und integrierte ihn gerne in eine optisch interessante Landschaft.

Insbesondere für die weiblichen Besucher eröffnet sich in Mandal ein weiterer – je nach individueller Ausprägung – großer oder kleiner Pluspunkt: Jeder Stadtbummel wird mit einer hohen Anzahl an vorhandenen Schuhläden bereichert. Zum Relaxen laden viele Straßencafes zur „Einkehr“ bei entsprechender Jahreszeit auch im Freien ein.

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Brandungsangeln vom Strand in Mandal

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