Hirtshals

Für USA und Hawaii

In dieser beschaulichen Hafenstadt Dänemarks mit relativ hohem Bekanntheitsgrad dominiert in der Wirtschaft neben dem Gewerbe rund um den Hafen der blühende Tourismus. Das hat natürlich seinen Grund: Mitten in einer ungewöhnlich schönen Kombination aus Land und Wasser zentrieren sich Attraktionen, die so gut wie jedermann ansprechen und zu seinem ausgezeichneten Image als Urlaubsziel führen.

Da der Fischfang bis zu 90 Prozent für die Ausfuhr bestimmt ist, kann man seine Bedeutung für die ganze Stadt erahnen. Und doch ist der Hafen keineswegs nur insofern wichtig – vielmehr stellt er eine wichtige Verbindung für den gesamten Verkehr dar: etwa für die Verbindung mit Norwegen, das vor allem mit Dänemark von den Schiffen der Color-Line® und der Fjord-Line® erschlossen wird. Dazu kommen die Erreichbarkeit der Färöer-Inseln und Island vorwiegend durch die Smyril-Line.

Viele Passagiere mit auch völlig anderen Zielen nutzen regelmäßig das Anlegen Ihrer Schiffe für Tages- und Landausflüge. Es wird seitens der Verwaltung stets Wert auf die Attraktivität des Hafens und der Stadt schlechthin gelegt, indem zahlreiche Aktivitäten und Besichtigungsstätten fixe Bestandteile der städtischen Infrastruktur darstellen. Schon am Hafen begrüßt eine von Künstlern gestaltete Treppe mit Lichtschacht aus buntem Glas und verzaubert das natürlich schöne Örtchen durch das Blickfeld bereits bei der Ankunft. Die Tourismusangebote sind teils weltweit einzigartig – das größte Meeresaquarium Europas, welches im Nordsee-Ozeanarium zu besichtigten ist, befindet sich in Hirtshals. Die äußerst seltene Möglichkeit, Mondfische beobachten zu dürfen, ist dort gegeben.

Der Strand ist außerdem Stätte eines Relikts aus dem 2. Weltkrieg: Der Atlantikwall, eine fast 3000 Kilometer lange Linie mit befestigten, gegen die Alliierten gerichtete, Stellungen ist in Hirtshals mit Luftschutzbunker ausgestattet. Derlei mahnende Erinnerungen werden häufig belassen und verleihen tiefe Eindrücke historischer Natur. Ein weiterer Zeitzeuge der Geschichte in Hirtshals ist der „Dysse von Dornby“. Dabei handelt es sich um nur grob behauene, große Steinblöcke aus der Megalithkultur, die damals zumeist als Grabstätte dienten. In Europa vergleichsweise rarer Natur ziert er als nördlichster Dolmen Dänemarks noch immer das Gebiet. Daneben dient ein 1863 errichteter Leuchtturm dem Küstengebiet der Authentizität und lässt atemberaubende Blicke über die Stadt und ihre angrenzenden Gebiete zu.

Shoppen und Relaxen – in Hirtshals kein Widerspruch

Angenehme Schlendertouren durch das idyllische Hafenstädtchen mit unzähligen Stationen zum Relaxen werden mithilfe gemütlicher Straßencafés, Restaurants und Bars geschaffen. Traditionsreiche dänische Bauten beherbergen Geschäfte mit allerlei Fundstücken. Für die warmen Monate zwischen Mai und September werden Veranstaltungen am Marktplatz bereits lange vorher geplant und werten das Bummeln regelmäßig auf. Musikalische Einlagen unter freiem Himmel, festliche Präsentationen rund um Fischverkauf oder im Dezember das Erscheinen eines Weihnachtsschiffs mit Santa Claus: so fächern sich beispielhaft jene Veranstaltungen, die dem Zentrum einen jeweils anderen Charakter verleihen. Auch Aktionstage mit Extra-Preisen werden oft schon vorher angekündigt.

Man findet Shops für Schmuck, Betreiber von Wellness-Anlagen, ein Freibad, Fahrradverleih, Fotografen und Büchereien sowie mehrere Floristen, um nur einige zu nennen. Das stressige Flair von Shopping-Trips in Metropolen oder anstrengend überfülltes Treiben wie auf südeuropäischen Einkaufsstraßen werden in Hirtshals von komfortablen und erholsamen Spaziergängen abgelöst. Zu besichtigen sind dabei außerdem das Treiben der vielen kleinen Boote und große Schiffe anstatt Großstadtverkehr.

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