Molde

Ferienhaus in Norwegen - Foto (C) MaBoXer
Ferienhaus in Norwegen - Foto (C) MaBoXer

Das Zusammenspiel von Land und Wasser wird auch in der relativ unbekannten Stadt Molde in bravouröser Konsequenz für Einwohner und Fremdenverkehr genutzt. Konkret ist es die seltene Symbiose eines Ausläufers vom Golfstrom mit dem behüteten Fjord. Nur so gedeiht eine Vegetation, die ansonsten unnatürlich wäre. Molde liegt am gleichnamigen Fjord und wird als „Stadt der Rosen“ bezeichnet. Dies deshalb, weil trotz mildem Klima hier der Wuchs dieser beliebten Blumen noch möglich ist, während diese noch weiter südlich keine passenden Wetterbedingungen mehr vorfinden. Die Flora ist daher insgesamt eine andere. So ergänzen sich auf eigene Weise die Bestände an Eichen, Eschen, Kastanienbäumen, Ahorn und Linden mit typischen Pflanzen der südlicheren Regionen. Dieses Zusammentreffen führt zu einem speziellen Charakter der Stadt, der ganz bewusst durch die Verwaltung geschützt, unterstrichen und präsentiert wird. Molde zeichnet sich darüber hinaus durch ihre relativ neue Hochschule und industriellen Betätigung aus.

Molde und die Moderne

Dass das Eine das Andere nicht ausschließen muss, wird auch durch die regelmäßigen Festivals demonstriert: der „Molde-Jazz“, jährlicher Anziehungspunkt für tausende Musiker und Musikbegeisterte, bietet heute auch Akzente aus Pop, World Music, Blues und Rock an. Was Anfang der 60er Jahre noch als Wochenendfest im Jazzclub Storyville abgehalten wurde, ist heute ein Event von internationaler Bedeutung in der gesamten Szene. Aber auch Autoren und Schriftsteller internationaler Herkunft halten einmal pro Jahr ihr Festival in Molde ab. Außerdem ergänzt ein Bildnis der Moderne den Anblick dieser Hafenstadt: Das Hotel Rica Seilet gesellt sich zu den traditionellen Bauten im High-Tech-Stil der Sonderklasse und weist schon optisch auf herausragende Impressionen hin – ein stillschweigendes Versprechen, welches die örtliche Infrastruktur konsequent einlöst.

Molde und Historik

Im Hafen befindet sich die Anlegestelle der weltweit bekannten Hurtigruten, dem ehemaligen Postschiff, welches alltäglich mit Besuchern und kleiner Fracht auch die kleinsten Küstenhäfen ansteuert und so seit langer Zeit schon kleine, flexible Rundfahrten auf hoher See für alle ermöglicht. Etwa restaurierte Kirchen, ein Freilichtmuseum mit historischen Bauten, die „Königsbirke“ – als Erinnerungszeichen für die deutsche Okkupation Norwegens – setzen Zeichen kulturellen Gehalts im gesamten Stadtgebiet. Zwei kleinere Berggipfel in unmittelbarer Stadtnähe erlauben Blicke über die Region in ihrer Gesamtheit und Schönheit. Durch alle Zielgruppen umfassende Veranstaltungen wird den Besuchern auf individuelle Weise so ziemlich alles geboten, was für ausgewogene Urlaubsplanung vonnöten ist. Eine hohe Qualität dabei ist bei den Norwegern so gut wie überall garantiert. Die Eckpunkte der „Must-Sees“: 10 Auto-Minuten vom Zentrum das Panorama „Varden“, Romsdalsmuseum, Domkirche, Fischerei-Museum, Königsbirke und Friedenshain.

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