Open Air Konzert 2015 in Uelzen

Rapsfeld (C) MaBoXer
Rapsfeld (C) MaBoXer

Unter dem Gabentisch zu Weihnachten lagen zwei Konzertkarten für das Open Air Konzert 2015 in Uelzen. Hauptakt sollte hier Peter Maffay sein. Doch ich fand die Gewichtung etwas anders. Bei uns in der Familie bin ich eigentlich der Peter Maffay Fan und höre gern seine Musik, habe von Ihm Platten und CD`s, trotzdem muss ich sagen: „Stefanie Heinzmann hat sie alle an die Wand gespielt“.

Als wir in Uelzen ankamen, stellten wir begeistert fest, dass sich die Veranstalter richtig viel Mühe gemacht haben für uns „nicht Anwohner“ die Stecke sehr gut auszuschildern. Es war ein leichtes direkt zum Parkplatz zu finden. Wie bei jedem Konzert sind die Parkplätze zum einen bewacht (Daumen hoch) und zum anderen kostenpflichtig. Stolze 5 Euro Parkgebühr wurden fällig. Vom Parkplatz waren es keine 100 Meter mehr bis zum Konzertplatz. Viele lagen schon vor dem Eingang auf Decken und konnte auch von dort die große Leinwand sehen und die Bands hören, natürlich kostenlos.

Die Akts

Laith Al-Deen machte in 2000 auf sich aufmerksam und seither produziert er diverse Alben mit guten Positionen in den Charts. Mehr muss ich hier nicht schreiben, Laith Al-Deen Biographien gibt es im Internet genug. Das Ur-Gestein der deutschen Rockbands – Peter Maffay – und zum Schluss noch eine Frau zwischen den Männern, der schweizer Superstar – Stefanie Heinzmann.

Als wir ankamen spielte gerade Laith Al-Deen

Manche werden mich nun beschimpfen, andere werden mir zustimmen. Es ist halt eine reine Geschmacksfrage wie man einen Künstler findet. Laith Al-Deen trifft nicht ganz meinen Geschmack. Er hat ein paar gute Stücke, aber durch die Bank fand ich Ihn lediglich „Ok“.

Der Hammer war Stefanie Heinzmann

Mit wehenden Haaren und verdammt guter Laune kam Sie auf die Bühne spaziert, als wenn Sie im Sommerurlaub auf der Strandpromenade spazieren geht. Locker und fröhlich. Sofort sprang der Spaßfunke auf das Publikum über. Der absolute Hammer = Sie kann Live Mega-Geil singen. Im Vergleich zu den Herren Laith Al-Deen und Peter Maffay hat Sie die Töne getroffen, Mega Druck in der Stimme und die Soundanlage wurde geflutet mit Ihrem Gesang und nicht nur mit Bässen, E-Gitarren und Schlagzeug. Da können sich die Männer mal eine Scheibe von abschneiden. Genau so ein geiler Auftritt ist der Grund warum ich immer wieder auf Konzerte gehe.

Peter Maffay fand ich enttäuschend

Also eigentlich kann keiner etwas auf den Altmeister kommen lassen, doch ich fand es nicht in Ordnung, Sorry. Wenn ich auf ein Konzert gehe um Ihn zu sehen, will ich weder einen „shit“ Song von dem Gitarristen Carl Cariton oder einen Auftritt von Common Linnets dessen Geschmack eventuell der von Peter Maffay ist aber nicht der seiner Zuschauer sein muss. Als Vorgruppe mögen sie dabei sein, dann bekommen sie auch die Reaktion vom Publikum. So wollten viele in der Masse nicht so richtig reagieren, um Peter Maffay nicht vor den Kopf zu stoßen. Carl Cariton bekam dagegen verhaltenen Applaus und eher ein müdes belächeln aus den Reihen neben mir.

Zu Peter Maffay läßt sich leider auch etwas negatives sagen, auch wenn es mir in der Seele weh tut. Seine Songtexte wurden von Ihm teilweise so zernuschelt das man denken musste das er die Texte vergessen hat. Auch möchte ich den Künstler singen hören und das kann er ja, nur leider nicht wenn alles um Ihn herum nur „Krach“ ist.

Fazit

Nehme ich einmal zum Vergleich die Open-Air Konzerte in Lüneburg, damals mit ca. 80.000 Besuchern, war dies eine eher kleine und beschauliche Veranstaltung. Werbung gibt es ja nun auf jedem Event und auch hier konnten die Sponsoren ordentlich die Werbetrommel rühren. Zu Essen und zu trinken gab es reichlich Stände an denen es wenig Gedränge gab.

Die Preise für Bratwurst und Krakauer mit Brötchen waren mit 3,5 Euro wirklich anständig.

Es gab eine Bude mit „original dänischen Hotdog“ – 5 Euro – sollte man beim nächsten mal einen Bogen drum machen. Kalte Wurst, gespart wurde an Röstzwiebeln und Gurken und das „Brötchen“ wurde aufgewärmt.

0,4 Liter Bier, Cola etc wurden kurz mal mit Einheitspreisen von 4 Euro festgelegt. Egal ob du nüchtern bleiben möchtest oder nicht, der Dicke Kopf wäre genau so teuer gewesen. Daumen runter!

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Der Autor maboxer
Über maboxer 60 Artikel
Mein Alias erklärt sich aus der Vergangenheit und meinem Namen: (Ma)rco (Bo)ckelmann. Leider konnte man sich mit MaBo nirgends anmelden und meistens war ich der 10te (Xer) und so wurde vor vielen Jahren mein Alias MaBoXer geboren und findet sich hier als Urheber / Copyright wieder.

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