More og Romsdal von Malöy bis Smöla

Auf dem Schiff (C) MaBoXer

More og Romsdal ist der nördlichste Bezirk von Fjord-Norwegen. Molde ist sowohl Hauptort und auch Verwaltungszentrum der Region in einem. Gelegen am Nordufer des Romsdalsfjords in der Nähe der Atlantikstrasse. Aufgrund des Klimas wachsen dort Rosen, die eigentlich in südlicheren Gegenden ihr zu Hause haben. Man nennt Molde deshalb auch „die Stadt der Rosen“.

In Molde zuhause ist das Romsdalenmuseum. Dabei handelt es sich um ein Freilichtmuseum in welchem Gebäude aus der Provinz More og Romsdal zu besichtigen sind. Die Kirche in Molde wurde erst 1957 neu aufgebaut. Sie besitzt einen freistehenden Glockenturm und das Altarbild aus der vorherigen Kirche. Ebenfalls noch neueren Datums aber dennoch schön und direkt am Wasser liegt das Hotel Rica Seilet. Ein Glasbau in der Gestalt eines Segelschiffs mit einer wunderschönen Aussicht auf den Hafen und die Umgebung.

Mit dem Auto unterwegs, erobert man den Berg Varden um die schöne Aussicht auf Molde zu genießen. Zu Fuß geht es den Berg Tusten hinauf, um in den Genuss der Aussicht zu kommen.

Die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit Norwegens ist der Geirangerfjord. Auch als Fjord der Fjorde bekannt. Die berühmten Wasserfälle „die sieben Schwestern“ und sein 15 km langer Fjordarm besitzen eine magische Anziehungskraft. Jedes Jahr im Sommer sieht man hier über 100 Kreuzfahrtschiffe, die den Touristen die Möglichkeit bieten einen Blick auf die steilen Felswände zu werfen. Eine der eindrucksvollsten Strecken in Norwegen ist der südliche Anstieg vom Geirangerfjord die Adlerstrasse. Die Strecke windet sich in elf Serpentinen hinauf bis zum Gipfel. Immer wieder hat man beeindruckende Ausblicke auf die Wasserfälle oder den Ort Geiranger.

Am Ende des Fjords liegt das idyllische, ehemalige kleine Bauerdorf Geiranger. Die täglich angebotenen Schiffstouren zu den schönsten Stellen des Fjordes sollte man sich nicht entgehen lassen. Wer gerne wandert oder klettert kommt hier voll auf seine Kosten. Der Berg Dalsnibba ist eine echte Herausforderung und belohnt alle die seine fast 1500 Meter bezwungen haben mit einer einmaligen Aussicht auf das Dorf Geiranger und den Geirangerfjord. Von der Passstrasse, geht es über eine private Strasse direkt auf den Gipfel. Zu beachten ist dabei, dass aufgrund der Höhe, selbst im Sommer dort Schnee liegen kann.

Auf einem Passagierschiff wird die Fahrt von Geiranger nach Älesund zu einem Erlebnis. Beliebt ist die Fischereistadt wegen ihrer Innenstadt welche nach einem Brand vollständig im Jugendstil errichtet wurde. Im Jugendstilcentrum, wird der Brand mit seinen Folgen, sowie die Errichtung des Viertels dokumentiert. Ganz im Glanz der Vergangenheit ist auch die Älesund Kirche. Gebaut im Jahre 1909, fallen einem sofort die herrlichen Glasmalereien auf. Die Borgund Kirche von 1904, wurde auf den Resten der alten Peterskirche aus dem 12 Jahrhundert errichtet und ist im Inneren mit unbeschreiblich schönen Schnitzereien verziert. Eine ebenso interessante Abwechslung bietet der Atlantikpark, dort werden die Fische täglich von einem Taucher gefüttert.

Wenn man in einer friedlichen Umgebung entspannen möchte ist Aram, bei Fiska, der ideale Ferienort. Schwimmen und Sonnenbaden am schönen Strand Sandviksanden oder Angeln im Forellensee. Jeder findet hier seinen Ausgleich zum Alltag.

Ein Paradies für Angler ist mit ihren Seen und kleinen Fjorden auch die Insel Smøla. Die Insel liegt in den Schären an der Westküste Norwegens. Die Schärengewässer sind durch die Lage am Golfstrom sehr fischreich. Hier findet man fast alle in Norwegen bekannten Arten an Fischen. In der Fischindustrie und bei Sportanglern wird Smola deshalb hoch geschätzt.

Weiter im Süden liegt die Kommune Vanylven am südwestlichen Rand von Sunnmøre. Vanylven ist eine typische Küstengemeinde die auf zwei Seiten von mehreren Fjorden begrenzt wird. Das gegenüberliegende Ufer ist das Nordostufer der Halbinsel Stadlandet mit einer ausgesprochen gebirgigen und zerklüfteten Landschaft.

Vanylven ist für Touristen wenig erschlossen. Ein paar Angler haben diesen Bereich für sich entdeckt und Abenteurer, oder die die es noch werden möchten, können sich im Sommer beim Wracktauchen versuchen.

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