Frederikshavn

Auf dem Schiff (C) MaBoXer

Das dänische Frederikshavn ist ersichtlich ganz von seinen Werften geprägt. Mit der direkten Verbindung über den traumhaften Wasserweg erreicht man nicht nur das norwegische Oslo, die Insel Laeso und Göteborg. Ihre Lieblichkeit wird aber nicht nur von der Komponente als Hafenstädtchen alleine gebildet – vielmehr findet sich rundherum eine natürlich-paradiesische Landschaft, die von Wäldern und den sogenannten „Pikkerbakken“, das sind bis zu 70 Meter hohe Hügel, gekennzeichnet ist. Von dort aus gesellt sich auch noch ein Ausblick auf träumerische Inseln – die „Hirsenholmene“. Verwaltungstechnisch gesehen sind auch sie noch Teil Frederikshavns.

Frederikshavn trägt eine mittelalterlich anmutende Altstadt im Herzen, jener Teil, der namens „Fiskerklyngen“ den Blick auf bunte, ehrwürdige Fischerhäuschen schweifen lässt und Spaziergängen durch die Gassen eine zusätzliche besondere Note verleiht. Trotz aller Idylle beherbergt Frederikshavn aber eine der längsten Einkaufsstraßen des Staates. Am Ende der Stadt findet man das Unikat eines dänischen Palmenstrands – spätestens an dieser Stelle angelangt gehört das Herz eines jeden Besuchers dem außergewöhnlichen Städtchen. Die Küstenlandschaft wird von Dünen dominiert und Sandbänke befinden sich vor den Badestränden.

Flachland mit Wälder und Heiden liegen in Richtung Norden, während südwärts die Landschaft immer hügeliger wird. Nicht weniger als sechs kleinere Flüsse durchqueren das Gebiet, die teils mit träumerisch anmutenden Stegen versehen wurden. Auf diese Weise sind die Spazierwege fürs Auge und Gemüt noch angenehmer aufbereitet und kommen insbesondere Familien mit Kindern, Pärchen mit Sinn für Romantik sowie wander – und naturbegeisterten Gästen sehr entgegen.

Infrastruktur, Touristenattraktionen und Freizeitangebote

Die Stadt lebt neben Handel und Tourismus vor allem von der Landwirtschaft, Fischerei und dem Schiffbau. Sie trumpft aber durch eine hohe Anzahl an Bildungseinrichtungen auf und gewährleistet ihren Einwohnern etwa neben der spezifischen Seefahrttechnischen Sicherheitsakademie noch Vertiefung in ganz anderen Feldern. Ebenso bunt sind die Sehenswürdigkeiten gefächert: Eine Reihe an Aussichtstürmen und Hügeln locken Besucher zum Genießen breiter Anblicke der Landschaft von oberhalb. Das Angebot an kirchlichen Bauwerken stellt Religiösen und allgemein den Gästen zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten zur Auswahl und spezielle Museen diversen Charakters, wie zum Beispiel das Bunkermuseum aus dem 2. Weltkrieg, locken auch den hartnäckigsten Kulturmuffel aus der Reserve. Immer wieder zieren Denkmäler und Skulpturen den Weg durch Frederikshavn. Neben dem Rathaus befindet sich eine Bibliothek, die teilweise sogar mit Fachliteraturen angereichert ist. Auch in sportlicher Hinsicht muss kein Besucher etwas missen, im Gegenteil: Die Möglichkeit, sein persönliches Spektrum noch zu erweitern, wird durch Bowlen, Golf, Eislauf und -hockey, Reiten, Schifahren und bunten Möglichkeiten beim Wassersport bravourös erweitert und verstärkt.

Neben den typischen Reisemöglichkeiten, wie Bus, Bahn und Flughafen – die sehr gut ausgestattet sind und sichere Verbindungen garantieren, ist wohl gerade für Urlauber der Weg über die hohe See am attraktivsten. Vor allem bestens ausgestattete Schiffe, zum Teil auch Schnellfähren, wie solche der Stena-Line®, kommen dabei zum Einsatz. Wer also mit dem eigenen PKW anreisen und doch die Schönheit des Meeres genießen möchte, sollte diese Reisemöglichkeit in Anspruch nehmen und sich zusätzlich vom Komfort und den Attraktionen an Bord verwöhnen lassen. Die eigene Mobilität vor Ort gewährleistet einen noch individuelleren Aufenthalt.

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